Und immer wieder SaaS

Heute war es in der Presse zu lesen, dass DocuWare seine SaaS-Strategie mit Pironet NDH umsetzt. Danach wird künftig der ITK-Outsourcing-Dienstleister Pironet NDH die Dokumenten-Management-Lösungen von DocuWare in seinem Hochleistungs-Rechenzentrum betreiben. Nutzer der SaaS-Lösungen sollen so Betriebs- und Wartungsaufwand reduzieren und im Gegensatz zu einer in den eigenen Räumen gehosteten Lösung durch mieten der Software nach Bedarf feste Kosten in variable umwandeln.

So wird Jürgen Biffar, Vorstand der DocuWare AG, zitiert: “Das zahlt sich insbesondere beim Dokumenten-Management aus, an das der Gesetzgeber aufgrund der Aufbewahrungspflicht geschäftlicher Dokumente hohe Anforderungen stellt, spezialisierte Dienstleister wie Pironet NDH könnten die erforderliche Qualität oftmals professioneller und flexibler anbieten als das Unternehmen selbst.”

Indirekt spricht Herr Biffar hier einen entscheidenden Punkt aus: Aufbewahrung geschäftlicher Dokumente im deutschen Rechtsraum!

Sind deutsche Unternehmen wirklich schon soweit ihre geschäftsrelevanten Dokumente an einen externen Dienstleister zur Aufbewahrung zu geben?

Ich glaube nein!

Derzeit werden viele SaaS-Diskussionen in Unternehmen nicht wegen der Kostendiskussion gestoppt, sondern wegen der Vertrauensfrage: “Vertraue ich meine wichten Unterlagen einem externen Unternehmen an?“.

Viele unserer Kunden verneinen die Vertrauensfrage und bewahren ihre geschäftsrelevanten Dokumente in Ihrem eigenen Unternehmensarchiv auf. Outsourcing wird maximal im Bereich des Input- bzw. des Outputmanagement in Betracht gezogen.

Mich würde an dieser einmal interessieren, was ist Ihre Meinung zu SaaS?

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