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Videopodcast 1/7: Informationsmanagement in Unternehmen

Um die Inhaltes des Buchs “Wegweiser für Manager: Das papierarme Büro” noch weiter zu vertiefen, wurden die Autoren des Kapitels “Enterprise Content Management – Was muss der Manager wissen?”, Dr. Stefan Sorg und ECM-Projektleiter Yves Mollenhauer zu einer Talkrunde mit dem Pentadoc Vorstand Guido Schmitz eingeladen. Zum Lesen des gesamten Artikels klicken Sie bitte hier

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Gartner veröffentlicht den Magic Quadrant für Enterprise Content Management 2009

Anfang November veröffentlichte Gartner den diesjährigen Magic Quadrant für Enterprise Content Management (ECM). Darin bestätigt Gartner das geringere Wachstum des ECM-Marktes im Vergleich zu den Vorjahren. Dennoch geht Gartner von einem zukünftigen jährlichen Marktwachstum von 10% bis 2013 aus. Zum Lesen des gesamten Artikels klicken Sie bitte hier

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podcast: teil 1 von (7)

im juni 2009 wurde von der SAPERION AG in zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sorg (autor des buches „WEGWEISER FÜR MANAGER – Das Papierarme Büro“), Guido Schmitz (vorstand der PENTADOC AG) und meiner person eine podcast – serie produziert, die sich mit der folgenden kernfrage beschäftigt.


ist ecm (enterprise content management) ein management – thema?


im ersten podcast der siebenteiligen serie geht es um folgende Frage:

Podcast Frage 1super spannend wie ich finde, zumal heute immer noch das thema ecm in die ecke der informationstechnologie gestellt wird.

hier spiegelt sich der verklärte blick vieler unternehmen wieder. bitte betrachten sie ecm als technologie nicht isoliert.

ecm muss als komplexes zusammenspiel von menschen, prozessen und technologie verstanden werden.

ich habe immer wieder das gefühl – wir stehen erst am anfang eines sehr langen und herausfordernden weges – der jedoch zwingend gegangen werden muss – will man die zukunft für sich mitgestalten.


gut, wenn sich menschen finden, die diese botschaft in die unternehmen tragen und damit einerseits die wichtigen denkanstöße liefern und gleichzeitig auch für die umsetzung mit ihrem know how zur verfügung stehen.


hier verbinden sich viele aktuelle themen wie . . .

  • effizientes projektmanagement (pm)
  • an den anforderungen ausgerichtetes business prozess management (bpm)
  • der einsatz neuester technologien (ecm)

. . . zu möglichkeiten – besser zu werden und die schwierigkeiten unserer zeit zu meistern.


bereits mit der publikation der buchs „WEGWEISER FÜR MANAGER – Das Papierarme Büro“ (in meinem artikel bereits vorgestellt), hat die SAPERION AG eine internetseite ins leben gerufen – mit dem slogan – leidenschafftvorsprung. ein wortspiel mit sehr viel hintergrund wie ich finde. eines wird ganz deutlich – wenn es drückt und klemmt, ist man gezwungen nach lösungen zu suchen.

warum eigentlich erst dann? – aber das wollen wir mal so stehen lassen.


wie gut, dass mit ecm etwas verfügbar ist, mit dem man diese herausforderungen von heute und morgen meistern kann.

fordern sie doch einfach unter www.leidenschafftvorsprung.de ihr persönliches exemplar des buches „WEGWEISER FÜR MANAGER – Das Papierarme Büro“ an und lassen sie sich im ersten podcast auf www.saperionblog.com inspirieren – es lohnt sich die zeit zu investieren.

persönlich war die produktion der podcasts eine ganz neue erfahrung – es ist schon ein sonderbares gefühl sich selbst zu sehen und zu hören. da kommen die kollegen schmitz und sorg irgendwie viel natürlicher rüber.

aber überzeugen sie sich doch selbst.

. . . hier geht’s zum podcast teil 1


viel inspiration wünscht ihnen – yves mollenhauer / berlin, 29. september 2009

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nachlese: frühstücksgespräche

wie bereits im artikel vom 04. august geschrieben, habe ich am 13. august mein zweites SAPERION frühstücksgespräch zum thema „Digitale Poststelle“ besucht.

dieses mal hat SAPERION als veranstaltungsort das The Westin Grand Hotel in berlin gewählt. eine gute wahl – wie ich finde.

altgediegenes hotel mit schwerer eiserner drehtür (manuell) und großzügiger aufgangstreppe in die erste etage. man fühlt besonders die verbindung von geschichte und moderne – die dieses gebäude ausstrahlt.

3 SAPERION AG mitarbeiter und 9 teilnehmer – unter anderem aus den branchen gesundheit, verkehr, wohnungsverwaltung und finanzen – eine gut gemischte runde und ein spannendes thema.

für mich persönlich immer sehr spannend -  sich mit anderen menschen auszutauschen, von den eigenen erfahrungen berichten und festzustellen, dass die eigenen herausforderungen auch anderswo die tägliche arbeit prägen.

wie bereits bei meinem ersten frühstücksgespräch (übrigens damals zum thema record management) – eine sehr angenehme, offene und entspannte atmosphäre.

wieder hat es SAPERION verstanden zurückhaltend und fast unspürbar zu moderieren und der sich sehr schnell entwickelnden diskussion freien lauf zu lassen – ohne ganz den faden zum thema „Digitale Poststelle“ zu verlieren.

ohne dies jetzt zu einem werbebericht für SAPERION und den frühstücksgesprächen zu machen – ich hör auch sofort auf damit – aber die veranstaltungen sind wirklich gut und es lohnt sich aus dem angebot von SAPERION ein interessantes thema herauszusuchen und hinzugehen.


nun aber zu den inhaltlichen schwerpunkten

schnell stellte sich heraus, dass genau die (zentrale) poststelle eine ungemein wichtige rolle im gesamten ecm – universum spielt.

ein ausspruch der mir in diesem zusammenhang sehr gefällt – und weil 100 % wahrheit drin steckt.

“die qualität von dokumentenmanagement beginnt beim input”


viele kleine oder auch größere schwierigkeiten treibt die teilnehmer um . . .


  • wie gehe ich mit der vielfalt der unterschiedlichen dokumente um?
  • soll ich in farbe oder in schwarz / weiss scannen?
  • wie realisiere ich eine möglichst hohe maschinelle erkennungsrate?
  • wie ereiche ich, dass auch alle dokumente in der zentralen poststelle ankommen?
  • wie leite ich die elektronischen dokumente schnellstmöglich an die richtigen stellen weiter?
  • wie bekomme ich viele dezentrale eingangsstellen unter einen hut?


ein sehr wichtiges thema (wer ahnt es schon) – email und umgang mit emails.

  • archivieren ja / nein
  • wann, was, wie
  • zuordnung zu den geschäftsvorfällen


daneben wurden auch themen angerissen wie dokumentengrößen, lebbarkeit, reproduktion, archivformate oder frühes / spätes scannen.


meine zentrale erkenntnis – die ich einmal mehr bestätigt bekommen habe –  es sind vor allem die herausforderungen im umgang mit den businessprozessen und dem umgang mit den signifikanten veränderungen in den organisationen die mit der einführung einhergehen und gelöst werden müssen.

mir wurde auch wieder bestätigt, dass immer noch – viel zu oft das ganze thema nur aus der technischen perspektive betrachtet wird.

die technik stellt heute aber kein wirkliches problem mehr da – hier gilt es die komplexität von prozessveränderungen, fachlichen anforderungen, gewohnheiten und bedürfnissen der menschen im zusammenspiel mit der technologie zu beherrschen.


es gilt also . . .

  • die menschen auf die veränderungen vorzubereiten und sie mitzunehmen
  • neue, bessere prozesse zu entwickeln – die praxistauglich sind
  • technologie sinnvoll und zur unterstützung der prozesse einzusetzen
  • die anforderungen der menschen, die diese prozesse tagtäglich mit leben füllen müssen, ernst zu nehmen und bei der realisierung zu berücksichtigen


es würde hier den rahmen sprengen alle angerissenen themen auch nur im ansatz inhaltlich fundiert darzustellen. auch die frühstücksgespräche vermögen dies nicht. jedes thema für sich benötigt viel mehr zeit um es tief greifend zu analysieren.


und dennoch nimmt man vieles mit. so auch ich . . .

die themen sind mir nicht neu, bereits seit 1998 habe ich mich mit vielen der angerissenen themen auseinander gesetzt. dennoch lernt man (ich) immer wieder dazu, sind viele themen heute immer noch vorhanden und es benötigt lösungen – die gemeinsam gefunden werden wollen.


das ist spannend und inspiriert mich – aus diesem grund geh ich hin und es macht spass zusammen mit anderen menschen zu diskutieren und nach lösungen zu suchen.


berlin, 14. august 2009 – yves mollenhauer

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idee und aktueller stand

die PENTADOC AG, hier speziell der bereich PENTADOC Radar, hat unlängst eine studie zum thema „Elektronische Akten in der Praxis“ durchgeführt – in der die aktuelle situation in verwaltung und wirtschaft beleuchtet wird. neben einem kurzen interview des verfassers der studie (hier als mp3 audiosteam zu hören),  kann die studie auch im PENTADOC Radar Shop käuflich erworben werden. eine sehr gute möglichkeit sich einen aktuellen überblick über das thema zu verschaffen – wie ich finde.


persönlich befasse ich mich bereits seit 1998 mit dem thema „elektronische Akte“. damals bin ich in einem projekt zur einführung eines elektronischen postkorbs unterwegs gewesen – bei dem bereits intensiv über workflows nachgedacht wurde.

diese wurden dann auch umgesetzt und gemeinsam mit meinen kollegen haben wir hiefür die fachlichen anforderungen definiert und die gesamte entwicklung bis hin zur einführung begleitet.

im jahre 1998 war das für mich wahnsinnig spannend und innovativ zugleich.

gerade im moment arbeite ich an der konzeption und realisierung einer mandantenakte und an der verbesserung einer dezentralen anbindung von standorten – verbunden mit den ersten schritten in richtung postkorb und workflow.

inspiriert durch die studie und meinen aktuellen herausforderungen, finde ich die idee spannend, dass thema hier auf blog.pentadoc.com aufzugreifen und zu beleuchten.

die „elektronische Akte“ ist ein kleiner teil im ganzen ecm – universum und es ist auch nicht wirklich neu. die anbieter von lösungen, wie zum beispiel die SAPERION AG mit ihrem seit 2009 auf dem markt befindlichen produkt „SAPERION AG“, haben ihre lösungen kontinuierlich weiterentwickelt und die aktuellen technologien einfließen lassen.


Die elektronische Akte

gut, jetzt aber zurück zu meiner idee das thema etwas intensiver zu beleuchten.

wenn ich mir eine elektronische akte vorstelle, sieht die für mich in etwas so aus.

was sollten, auf dem weg zur entscheidung für oder gegen die einführung von elektronischen akten, für überlegungen angestellt werden? welche potenziale stecken in elektronischen akten und welche voraussetzungen für den einsatz müssen vorhanden sein?

auch auf fallstricke und stolpersteine will ich eingehen und von meinen eigenen erfahrungen berichten.

wichtig ist mir dabei, einen beitrag zum besseren verständnis und den hintergründen von elektronischen akten anzubieten. natürlich habe ich die weissheit auch nicht mit der muttermilch eingesogen – in über 10 jahren habe ich jedoch einige erfahrungen sammeln dürfen – die sicher an der einen oder anderen stelle durchaus interessant sein können.

damit ich gut starten kann, habe ich mir überlegt die zu beleuchtenden themen – als unterordner meiner „elektronischen Akte“ darzustellen.

wenn man so will, stellen die unterordner die struktur der “elektronischen Akte” dar. jede ebene kann natürlich weitere unterebenen haben. die anzahl der ebenen wird je nach fachlicher anforderung sehr unterschiedlich sein. rückmeldungen von anwendern haben mir gezeigt, dass mehr als 3 ebenen nicht sonderlich der übersichtlichkeit dienen – und wenn möglich sollte man auf mehr als 3 ebenen verzichten.


wenn am ende ein genaueres, transparenteres bild entsteht und antworten auf fragen wie . . .


  • was sind elektronische akten?
  • wie muss man sich elektronische akten vorstellen?
  • wie kann eine umsetzung aussehen?
  • was ist bei der einführung zu berücksichtigen?
  • und wie fang ich am besten an?


. . .  gefunden werden, wäre es meiner meinung ein gutes ergebnis.


herausstellen möchte ich, dass ich keine empfehlung für ein ganz konkretes produkt eines herstellers geben möchte.

wie geh ich an das thema „elektronische Akte“ heran – das ist das ziel – nicht mehr und nicht weniger.


eA_aktueller_Standspringen wir doch gleich mal in den ersten unterordner „aktueller stand“.

wo stehen nun die unternehmen und verwaltungen aktuell (sommer 2009) beim thema „elektronische Akte“?

hier gibt die studie von PENTADOC Radar einen sehr guten einblick.

ich habe  hierzu auch eine meinung und einige infos aus der praxis.


es fällt auf, wenn elektronische akten zum einsatz kommen, dass man oft insellösungen vorfindet. ein oder zwei organisationseinheiten, meist technikbegeisterte verantwortliche, treiben das thema voran und setzen es in ihrem verantwortungsbereich um. es geht teilweise soweit, dass selbst scannlösungen als inseln in den einzelnen fachbereichen realisiert sind.

natürlich gibt es hier zentrale poststellen, die einbeziehung scheitert jedoch oft an hierarchien, macht- und einflussinteressen. oft habe ich hier auch bereits aussagen vernommen wie . . .


  • wenn wir diesen fachbereich mit einbeziehen wollen, sind wir in 10 jahren noch nicht weiter.
  • die it brauchen wir hier überhaupt nicht zu fragen, die lehnen sowieso alles ab.
  • ich kann doch selbst entscheiden, wie ich moderne technik für meinen bereich einsetze.


wirkliche integrationen in bestehende it – infrastrukturen bzw. in kernanwendungen sind eher wenig anzutreffen. damit ist dann die elektronische akte auch nicht unternehmensweit durchgängig im einsatz.

oft findet man die elektronische akte als reine informations- und auskunftsplattform vor, workflow – themen werden erst interessant – bei bereichsübergreifenden realisierungen – diese sind jedoch selten.

dokumentenmanagement wird meiner einschätzung nach immer noch zu wenig strategisch im sinne einer unternehmensweiten strategie betrachtet.

finanzdienstleistungsunternehmen (banken, versicherungen) haben hier eine vorreiterrolle und arbeiten schon länger mit elektronischen akten.

bei der einführung werden effizienzsteigerungen bei der abarbeitung von vorgängen erwartet. es sollen die durchlaufzeiten signifikant verringert werden und informationen sollen jederzeit zur verfügung stehen.

für unternehmen die bereits elektronische akten einsetzen, werden immer mehr die themen prozessoptimierung, integration, abbildung von workflows und  einhaltung von compliance – anforderungen wichtig.

das gold in den prozessen, wird noch zu wenig gehoben – prozesse die durch dokumente gesteuert oder initialisiert werden, sind allzu oft nicht transparent und nicht dokumentiert.

bei genauer betrachtung werden auch an diversen stellen rechtliche verstöße erkennbar.


hier möchte ich vorerst aufhören.

im nächsten artikel werfe ich ein blick auf die unterschiedlichen arten von papierhaften akten in der praxis. hier deutet sich schon ein wenig das potenzial von elektronischen akten an.


berlin, 12. august 2009 – yves mollenhauer


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frühstücksgespräche

die SAPERION AG veranstaltet in regelmäßigen abständen so genannte „frühstücksgespräche“. es werden aktuelle und interessante themen im ecm – umfeld vorgestellt wie zum beispiel . . .

  • elektronische aktenverwaltung
  • records management
  • e-mail lifecycle management
  • usw.


das gesamte spektrum der themen kann auf der veranstaltungsseite der SAPERION AG im internet eingesehen werden. dort besteht auch die möglichkeit sich sofort für eine interessante veranstaltung anzumelden.

am 13. august findet ein „frühstücksgespräch“ in berlin statt. eine gut gelegenheit mich mit dem interessanten thema „DIGITALE POSTSTELLE“ zu beschäftigen.


der poststelle kommt in vielen organisationen eine besondere und zentrale rolle zu. nirgendwo im unternehmen ist das thema ein- und ausgehender dokumente so präsent wie dort.

in den poststellen beginnt oft der weg der papierhaften dokumente im unternehmen. werden die ein- und ausgehenden dokumente schnell und effizient verarbeitet – kann der gesamte prozess eine ungeahnte beschleunigung erfahren.

oft geht es in poststellen aber drunter und drüber. dokumente gelangen erst über viele unnötige stationen zum bestimmungsort. noch schlimmer ist es, wenn dokumente verloren gehen.

es kommt nicht selten zu doppelarbeiten, da kunden wegen nicht angemessener reaktionszeiten zum telefonhörer, zum fax oder zur e-mail greifen und ihr anliegen erneut platzieren – oft dann auch mit  unmutsbekundungen oder reklamationen.

also gilt zu klären – wie die dokumente schnell und zielsicher zum richtigen empfänger gebracht werden können.


die antwort möchte SAPERION mit der „DIGITALEN POSTSTELLE“ geben. ein brennpunkt – thema wie ich finde und sehr interessant.


übrigens sind die veranstaltungen normalerweise . . .

  • kostenlos
  • zeitlich überschaubar (9 bis 11 Uhr)
  • man kann sich mit andern teilnehmern austauschen
  • bekommt neue ideen für die erarbeitung von lösungen
  • und ein frühstück ist auch dabei


natürlich steht die SAPERION AG mit ihrem know how im ecm – umfeld und mit interessanten softwarelösungen zur verfügung.

vielleicht trifft man sich ja am 13. august in berlin oder zu einer anderen veranstaltung.


berlin, 04. august 2009 – yves mollenhauer

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NetApp Archive Day 2009

an 09. juli war ich auf einer veranstaltung mit dem viel versprechenden namen NetApp Archive Day 2009. die veranstaltung fand im Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (Kaiserin – Augusta – Allee 31, 10589 Berlin) in der zeit zwischen 9 und 13 uhr statt.

eingeladen hatte die SAPERION AG zusammen mit ihrem businesspartner NetApp.

vier themen wurden in form von powerpoint präsentationen mit anschließender diskussionsrunde vorgestellt.


  • compliance archivierung & ganzheitliches datenmanagement (NetApp)
  • elektronische akten – garantiert staubfrei (SAPERION AG)
  • konsolidierung der optischen jukebox zur revisionssicheren harddisk – speichertechnologien für die langfristige elektronische archivierung im vergleich (NetApp)
  • bitte kühl und trocken lagern – wo finde ich das verfallsdatum? (Logica)


gerade die ersten drei punkte wahren ausschlaggebend für meine teilnahme, zumal ich aktuell vor der herausforderung stehe eine alte hp – jukebox abzulösen.

die SAPERION AG als anbieter von ecm – softwarelösungen und NetApp als anbieter von intelligenten speicherlösungen bilden hier eine gute einheit. NetApp liefert die erforderliche hardware für archivsysteme und SAPERION bringt mit ihren ecm – lösungen das enterprise content management softwareseitig zum kunden.

getreu dem motto

mit it sparen – nicht – an it sparen


sehr gelungen fand ich die vorstellung des themas compliance archivierung & ganzheitliches datenmanagement durch NetApp. hier wurde sehr konkret und ohne viel theorie transparent dargestellt, woher die anforderungen zur revisionssicheren archivierung kommen und wie die umsetzung von NetApp realisiert wird.

hier kann man sich in den weiten der gesetze, verordnungen und vorschriften verirren und langatmige, einschläfernde vorträge halten – genau dies ist aber nicht geschehen.


das thema compliance und rechtliche anforderungen ist einer der treibenden faktoren, warum sich unternehmen mit ecm beschäftigen müssen. aus diesem grund ist die intensive auseinandersetzung mit den rechtlichen anforderungen bei der einführung von ecm unverzichtbar. ein thema, was ich hier auf blog.pentadoc.com noch intensiver vorstellen werde.


meiner meinung nach wurde sehr gut die brücke von der reinen hardwaresicht eines archivs (NetApp) hin zur softwareseite (SAPERION) geschlagen.

technische details, bis runter auf die ebene wie daten zurückgesichert werden und welche technologien dahinter stecken, wurden im dritten teil der veranstaltung durch NetApp dargestellt. die sehr komplexe technische sicht auf speicherlösungen ist nicht jedermanns sache – hier besteht die kunst dies dennoch spannend und interessant zu vermitteln. NetApp hat dies mit einer motivierenden, dynamischen präsentation und nachvollziehbaren beispielen geschafft.

hier zeigte sich auch sehr deutlich, dass ecm aus der technischen sicht betrachtet - hoch komplex ist.


dennoch bleibe ich bei meiner überzeugung, dass ecm nur erfolgreich sein kann, wenn bei der realisierung alle fassetten intensiv und umfänglich betrachtet werden.

  • organisatorische veränderungen
  • prozessuales denken und umsetzen
  • die menschen, die mit den veränderungen konfrontiert werden
  • ihre anforderungen, die es zu berücksichtigen gilt
  • die technik (hardware und software)
  • die hohe integration in die businessprozesse


NetApp hat auch ganz deutlich gemacht: – NetApp ist hersteller und anbieter intelligenter speicherlösungen für archivsysteme – die prozessuale implementierung von ecm wird jedoch mit ecm – softwarelösungen durch SAPERION realisiert. nur in einer nahtlosen symbiose – kann und wird aus den einzelnen lösungen . . . DIE ECM – LÖSUNG . . .

damit ergänzen sich NetApp und SAPERION sehr gut und bieten für den kunden ganzheitliche ecm – lösungen an.


die SAPERION AG hat im zweiten vortrag der veranstaltung mit dem klassiker im ecm / dms universum – der rechnungseingangsverarbeitung die elektronische akte vorgestellt. die elektronische akte ist bei SAPERION mit dem produkt SAPERIONvelocity im angebot.

was mir hier wirklich sehr gut gefallen hat, war der präsentationsstil der beiden SAPERION mitarbeiter. einerseits haben sie das thema rechnungseingang prozessual interessant und nachvollziehbar dargestellt – was aber meiner meinung nach den ausschlag für die sehr gute präsentation gegeben hat, waren die abgestimmten Übergänge (denn die beiden haben sich den vortrag aufgeteilt) und das einstreuen von kleinen anekdoten aus der praxis – alles mit einem schuss ironie verfeinert.


ein slogen – dem heute immer noch zu wenig bedeutung beigemessen wird – wurde hier noch einmal treffend herausgestellt.

das gold liegt in den prozessen


so sollten interessante vorträge sein.


die veranstaltung wurde mit einem vortrag der Logica Berlin (ein internationaler anbieter von it- und beratungsdienstleistungen) abgeschlossen.

hier wurde beispielhaft das vorgehen von Logica bei der umsetzung von ecm – projekten vorgestellt. natürlich kann man in einem kurzen vortrag nicht alle aspekte, die bei der einführung von ecm zu berücksichtigen sind, intensiv betrachten und muss sich auf einige wenige kernaussagen konzentrieren.

was ich jedoch überaus interessant fand ist die tatsache, dass Logica ecm als strategisch wichtiges thema einordnet. dies zeigt mir, dass immer mehr die bedeutung von ecm in den fokus rückt – und das ist auch sehr gut so.

dies soll es als kurze nachbetrachtung der veranstaltung: NetApp Archive Day 2009 gewesen sein. ich würde mich freuen, wenn der artikel hunger auf mehr ecm gemacht hat.


yves mollenhauer / berlin, 09. juli 2009

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buchvorstellung: “Wegweiser für Manager”

das management im unternehmen für ecm / dms zu sensibilisieren ist zuweilen sehr schwierig. persönlich erlebe ich dies fast täglich und oft führen alle bemühungen und argumentationen nicht zur gewünschten erkenntnis.

wegweiser für manager - vorderseitehier setzt meine zweite buchvorstellung an.

vor kurzem hat die SAPERION AG eine publikation unter dem namen „wegweiser für manager: das papierarme büro” veröffentlicht.

das buch ist mit ca. 120 seiten ein leichtgewicht.

nicht so der inhalt, denn hier wird mit sehr effizienten worten und ohne technisches geschwafel, dass themengebiet managementgerecht vorgestellt.

dieses buch spricht mir wahrlich aus dem herzen. denn ich bin der festen überzeugung, dass die einführung von ecm / dms in einem unternehmen viel mehr ist als software zu implementieren.

es geht darum, gravierende und nachhaltige veränderungen in den geschäftsprozessen eines unternehmens vorzunehmen.

genau dies wird im buch herausgestellt.

wegweiser für manager - rückseite

die immense bedeutung des themas geschäftprozessverbesserung mit unterstützung von ecm / dms wird eindringlich und nachvollziehbar dargestellt.

spätestens nach dem lesen des buches, ist dies die zentrale erkenntis.

persönlich würde ich dieses buch zur pflichtlektüre aller manager eines unternehmens machen. das klinkt vielleicht etwas drakonisch – zeigt aber auch meine einstellung.

natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden – für mich ist das buch eine klare empfehlung.


nun kurz etwas zum inhalt:

(soll aber nur die neugier wecken und nicht das lesen des buches ersetzen)

  • auf den seiten 12 bis 38 wird in komprimierter form auf das thema enterprise content management (ecm) und was das management darüber wissen sollte eingegangen. persönlich hat mir auf seite 37/38 besonders der kurze aber auf den punkt gebrachte abschnitt „ECM unter dem Strich: viel mehr als ROI . . .” gefallen.
  • meiner meinung nach auch sehr gelungen – das kapitel „BUSINESS PROZESS MANAGEMENT (BPM)” – auf den seiten 42 bis 55. kurz und gut auf den punkt gebracht, was hinter diesem aktuellen hype – thema steckt. natürlich gibt es zum thema bpm ganze berge von büchern und publikationen – hier geht es aber nicht um das einsteigen in die tiefen von bpm – sondern um die sensibilisierung des managements.
  • im kapitel „ELEKTRONISCHE SIGNATUR” (seiten 58 bis 81), greifen die autoren ein sehr aktuelles thema auf. ich meine es ist gelungen in komprimierter form die wesentlichen schwerpunkte zu vermitteln.
  • das sehr wohl mit bedacht ausgewählte kapitel „EINGANGSPOST-VERARBEITUNG” (seiten 84 bis 94) – findet persönlich meine vollste zustimmung. ist es nicht das thema mit dem ecm / dms im unternehmen starten sollte? ich finde ja!
  • durch die ab seite 98 aufgenommen „PRAXISBEISPIELE” und einer – offen gesagt – minimalistischen vorstellung der „SAPERION AG” (gutes beispiel – wie man sich sehr knapp vorstellen kann), findet das buch einen hervorragenden abschluss.

weitere informationen zum buch und die möglichkeit der bestellung finden sie auf der internetseite www.leidenschafftvorsprung.de oder im buchhandel (ISBN: 978-3-00-02667-2-0).

fazit:

  • bestellen
  • lesen
  • entscheidungen für das eigene unternehmen ableiten
  • umsetzung starten

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SAPERION AG – Anwenderkongress 2009

am 27. und 28. april 2009 findet in berlin der SAPERION Anwenderkongress statt.

die SAPERION AG, ein europäischer software – anbieter von enterprise content management – lösungen mit sitz in berlin (10623), veranstaltet diesen anwenderkongress jedes jahr in berlin. 2009 steht ganz im zeichen von geschäftsprozessoptimierung und vorstellung der software version 6.

informationen zum anwenderkongress 2009 finden sie auf der entsprechenden internetseite der SAPERION AG.

ich werde teilnehmen und im nachgang der veranstaltung hier auf dem blog einen kleinen eindruck vom kongress vermitteln.

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