Risikomanagement in Projekten

Risikomanagement in Projekten ist überlebensnotwendig. Auch wenn man immer noch oft mit Aussagen konfrontiert wird, sich nicht so intensiv mit Risiken bei der Planung und Durchführung von Projekten beschäftigen zu müssen – es ist fatal im Projektmanagement sich nicht intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.

Wie intensiv sich Projektmanager mit Risikomanagement beschäftigen und mögliche Risiken ermitteln, bewerten und Maßnahmen definieren – ist für mich persönlich ein Gradmesser für professionelles Projektmanagement.

Das klingt vielleicht etwas hart – aber seien wir doch mal ehrlich!

Projekte werden durchgeführt – damit diese Projekte Erfolg haben und Ergebnisse liefern – die für das Fortbestehen eines Unternehmens immens wichtig sind.

Dass die Durchführung von Projekten mit Risiken verbunden ist – will wohl keiner bestreiten. Das hierbei nun auch mal etwas Schief gehen kann – wohl auch nicht. Dies muss man aber nicht ignorieren oder totschweigen – im Gegenteil, der frühe Vogel fängt den Wurm – wie man so schön sagt.

Wer aber genau wissen will, was so alles Schief gehen kann und welche Maßnahmen dann am effektivsten durchgeführt werden müssen, um die Schieflage zu bereinigen – kommt um Risikomanagement nicht herum.

Ich treffe immer wieder Manager, die sich gegen den Aufwand, der zweifelsohne entsteht wenn man sich mit Risikomanagement beschäftig, aussprechen. Zumal Risikomanagement im Projekten, nichts ist was nur einmal am Anfang z.B. bei der Projektplanung durchgeführt werden darf.

Risiken sind im Projektverlauf dynamisch und müssen ständig auf Veränderungen hin überprüft und beschlossene Maßnahmen angepasst werden.

Aber kommen wir zurück zum Aufwand und warum oft der vermutete oder beurteilte hohe Mehraufwand dazu führen, dass sich mit Risikomanagement nicht beschäftigt wird.

Ich sage – es muss nicht aufwändig sein Risikomanagement im Projekt zu betreiben – Wichtig hierbei ist es frühzeitig mit einigen wenigen Arbeiten zu starten, diese etablieren und kontinuierlich im Projektverlauf weiterzuführen.

Was sind die wichtigsten Schritte hin zu einem effektiven (nicht zu aufwändigen) Risikomanagement?

Was sollte im Projektverlauf beachtet und immer wieder ein Auge darauf geworfen werden?


Ich möchte nicht den Eindruck erwecken das Risikomanagement in Projekten mit Links und vierzig Grad Fieber zu machen ist. Im Gegenteil – der Aufwand steigt stetig an und je größer das Projekt je mehr Aufwand steckt dahinter. Dies kann dann soweit gehen, dass möglicherweise jedes Teilprojekt ein eigenes (kleines) Risikomanagement durchführt – den regelmäßigen Status und die Ergebnisse an ein Gesamtrisikomanagement liefert und das Gesamtrisikomanagement für Auftraggeber und / oder Lenkungsausschuss reportet.

Das ist sehr aufwändig und von den Projektmanagern nicht mehr zu bewerkstelligen. Hier muss dann ein ganzes Risikomanagement – Team zum Einsatz kommen und auch richtig in die Projektorganisation eingeordnet werden.

Aus diesem Grund kann und will ich Risikomanagement in Projekten nicht mit einem kleinen Artikel hier auf dem Expertenblog abhandeln – das ist nicht gerechtfertigt.

Vielmehr möchte ich in den nächsten Artikeln hier im Blog versuchen einen kleinen Handwerkskoffer für das Risikomanagement in Projekten zusammenstellen.

Hier werde ich mich den Themen . . .

  • Umfeldanalyse
  • Darstellung interner / externer Projektumfelde
  • Bewertung des Projektumfeldes und Ableiten von Maßnahmen
  • Entwicklung von Strategien im Umgang unterschiedlicher Stakeholder
  • Risikoanalyse, Priorisierung von Risiken und Bewertung der Risiken
  • Ableitung von Maßnahmen
  • kontinuierliches Risikomanagement
  • uw.

widmen.

Also seien Sie gespannt was Sie demnächst hier über das Risikomanagement im Projekt erfahren werden. Natürlich würde ich mich auch auf eine rege Diskussion auf dem Experten-Blog zum Thema Risikomanagement oder anderen Themen freuen.

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