Auch im April fasst der Research-Ticker alle relevanten Marktforschungseinträge des Monats zusammen.
Energiekosten werden in der IT bewusst ignoiert
Eine aktuelle Umfrage, die im Auftrag von Avanade unter mehr als 500 Managern und IT-Verantwortlichen in Deutschland und weiteren 15 Ländern durchgeführt wurde, stellt deutlich dar: Ein Großteil der Unternehmen ist sich über die Relevanz der Energiekosten in der IT bewusst, in der Kalkulation werden die Kosten aber ebenso bewusst ausgeblendet.
So gaben 97 % der befragten Unternehmen aus Deutschland an, dass Kosten eine sehr wichtige Rolle bei der IT-Kaufentscheidung spielen, dementgegen sagten aber 47 % der hier Befragten auch, dass die Energiekosten in der IT-Kalkulation nicht berücksichtigt werden.
IT-Budgets sind aktuell knapp bemessen und der Druck auf die IT steigt. Daher verzichten viele IT-Entscheider in der eigenen Kalkulation gerne, wenn möglich, auf den Kostentreiber Energie.
Kosten an erster Stelle der IT-Herausforderungen
In einer aktuellen Erhebung der Experton Group unter 401 IT-Entscheidern wird deutlich, dass sich zwar die Stimmung der deutschen Wirtschaft über den Jahreswechsel hinweg verbessert hat und deutlich positive Prognosen für einen Stimmungsaufschwung sorgen, die Kosten der IT aber immer noch als größte Herausforderung für 2010 gelten. Fast jedes dritte Unternehmen benennt in diesem Zusammenhang als Mittel für Kosteneinsparungen:
- Virtualisierung
- Konsolidierung
- Energieeffizienz
- Cloud Computing
Bei immerhin 5 % der Befragten steht sogar Cloud Computing an erster Stelle für die IT-Planungen 2010.
Die Prognosen verdichten sich – IT-Ausgaben steigen in 2010
Die weltweiten IT-Ausgaben steigen in 2010 deutlich. Dies bestätigt auch eine aktuelle Studie von Gartner, wonach die weltweiten IT-Ausgaben in 2010 um 5,3 % auf 3,4 Billionen US-Dollar zulegen.
Es spielt zwar auch der Wertverlust des Dollars eine erhebliche Rolle, aber besonders der hohe Hardware-Absatz im ersten Quartal in Verbindung mit der sich erholenden Weltkonjunktur lässt steigende Umsätze über das gesamte Jahr erwarten. Berücksichtigt man, dass der Markt in 2009 noch um 4,5 % geschrumpft ist, so sind durch die nun erfolgenden Marktzuwächse auch positive Auswirkungen für den deutschen Markt zu erwarten.
http://www.gartner.com/technology/home.jsp
Hohe Nachfrage für digitale Daten im HR-Bereich
Bereits jedes vierte Unternehmen erhält eingehende Bewerbungen am liebsten elektronisch. Das ergab eine Studie des Branchenverbandes Bitkom, bei dem 1.357 Unternehmen zu der Verarbeitung von Bewerbungen im Personalbereich befragt wurden. Insgesamt 27 Prozent der befragten Firmen bevorzugen hierbei eine Kontaktaufnahme per E-Mail oder Web-Formular. Nur noch 61 Prozent plädieren überhaupt für eine schriftliche Bewerbungsmappe. Und so bestätigt sich der Wandel in Richtung der Online-Jobangebote auch an der Tatsache, dass mittlerweile 95 Prozent aller Unternehmen in Deutschland freie Stellen online ausschreiben.
Author: Christoph Tylla


Monday, February 6th at 12:20




Bernhard Bachinger Gott sei Dank bin ich nicht aus Zucker...
Thursday, January 26th at 19:46