Bereits in den 70er Jahren wurde das papierlose Büro erstmals als wichtiger Fortschritt in der computergestützten Informationsverarbeitung vorhergesagt. Über 30 Jahre später ist dieses Ziel immer noch in weiter Ferne und schaut man auf unterschiedliche Statistiken und Analysen, so ist sogar eine Zunahme des Papierverbrauchs im Unternehmensumfeld zu verzeichnen.
Dennoch steht es außer Frage, dass mittlerweile die meisten Unternehmen die Vorzüge der elektronischen Informationsverarbeitung erkannt haben und um eine Reduktion des Papierbestandes bemüht sind. Dies bestätigt auch eine aktuell Studie der d.velop AG, die über 500 Entscheider in deutschen Unternehmen zum Umgang mit Informationen befragt haben.
Hiernach hat sich der Aktenbestand bei deutschen Unternehmen in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 34 % reduziert. Jedes fünfte Unternehmen weist sogar eine Quote von über 50 % auf. Denn über 80 % der Befragten erkennen Produktivitätsverluste, die durch die Informationsbearbeitung mittels klassischer Papierakten entstehen. Nur noch eine Minderheit der Entscheider sieht überhaupt eine Zukunft der Papierakten in Unternehmen. Laut der Studie kennzeichnet sich nur noch jedes sechste Unternehmen mit mehr als 50 Mio. Euro Umsatz durch eine Dominanz des Papiers in der Betriebsorganisation.
Letztlich wird das Streben der Unternehmen nach digitaler Informationsverarbeitung noch weiter zunehmen und eine Herausforderung darstellen, die noch über viele Jahre hinweg bestehen wird. Vor allem müssen Unternehmen verstehen, dass der Wechsel in die digitale Informationsverarbeitung keine technische, sondern vielmehr eine organisatorische Herausforderung darstellt.
Nähere Informationen zur Studie erhalten Sie unter: www.d-velop.de
Author: Christoph Tylla



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Bernhard Bachinger Gott sei Dank bin ich nicht aus Zucker...
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