Wie wichtig die Kommunikation nach außen ist und welch hohen Potentiale bei vielen Unternehmen in den täglich generierten Ausgangsinformationen liegen, das ist weitreichend bekannt. So erhält man eine breite Zustimmung, wenn man über die Optimierungs- und Effizienzpotentiale im Bereich Output-Management spricht. Dass jedoch viel Zustimmung nicht auch immer gleich Motivation zur Umsetzung bedeutet, belegt eine neue Studie von Strategy Partners, bei der über 100 europäischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen zu den aktuellen Anforderungen und den Planungen im Bereich der Kommunikationsstrategien befragt wurden.
Demnach geben über 50 % der befragten Unternehmen an, dass die papierbasierte Kommunikation absolut geschäftskritisch und notwendig für die Erreichung der Unternehmensziele sei. Dennoch gab es im Rahmen der Befragung kaum ein Unternehmen, das bewusst in entsprechende Kommunikationsstrategien investiert hat und somit aktuell höchste Kommunikationsstandards erfüllen könnte.
Da verwundern auch die nachfolgenden in der Studie erhobenen Kennzahlen kaum:
- 74 % der Unternehmen verfügen über eine Marketing-Strategie – gerade einmal 24 % der Unternehmen haben eine Kommunikationsstrategie
- 84 % der Unternehmen verfügen über ein CRM-System, aber nur 32 % dieser Unternehmen nutzen die vorhandenen Daten um personalisierte Schreiben zu erzeugen
Dabei behaupten mehr als 53 % der Befragten erkannt zu haben, dass eine Vielzahl der im Unternehmen erzeugten Dokumente auch unmittelbar mit der Neukundengewinnung in Zusammenhang steht.
Die hier erlangten Erkenntnisse decken sich auch mit Umfragen von Pentadoc Radar. So geben beispielsweise knapp 25 % der im Rahmen des Market Snapshot befragten ECM-Hersteller an, dass sich der Bereich Output-Management im letzten Geschäftsjahr enttäuschend entwickelt hat.
Dabei ist der Lösungsmarkt für Output-Management stets in Entwicklung, wie eine weitere Studie von Strategy Partners zum Thema Innovationen im Bereich der automatisierten Dokumenterzeugung zeigt. Multi-Channel-Erzeugung aus einem führenden System oder ein zentrales Output-Management aus verteilten Systemumgebungen sind nur zwei Beispiele für aktuelle Anforderungen des Marktes. Funktionen, die mittlerweile von zahlreichen Systemen geliefert, aber erst in seltenen Fällen wirklich in Anspruch genommen werden.
Weitere Informationen zu den Studien erhalten Sie auch unter:
http://www.strategy-partners.nl/en/2/74/publications.html
http://www.strategy-partners.nl/en/2/76/reports-for-sale.html
Author: Christoph Tylla















