Nicht kommunizieren geht nicht!

Gerade im Projektgeschäft ist eine effektive und zielgerichtete Kommunikation ein entscheidender Erfolgsfaktor. Es wird wohl niemand bestreiten, dass es in der Projektarbeit ohne Kommunikation nicht geht. Oft spricht man hier davon eine „gute Kommunikation“ betreiben zu wollen – um die Projektziele zu erreichen.

Was bedeutet aber eigentlich „gute Kommunikation“ und wie funktioniert Sie?

Wir kennen die sogenannten „Killerphrasen“ – die die Kommunikation töten.

  • „das haben wir doch schon ausprobiert, es hat nicht funktioniert“
  • „dafür bin ich nicht zuständig“
  • „hierfür werde ich nicht bezahlt“
  • „das muss ja ausgerechnet von Ihnen kommen“
  • „Ihr Vorschlag ist doch völlig unrealistisch“

Natürlich könnte ich hier endlos fortfahren, möchte an dieser Stelle aber abbrechen – Sie wissen sicher was ich meine und diese Killerphrasen hören Sie bestimmt nicht zum ersten mal.

Wenden wir uns kurz und knackig dem Thema: „Gute Kommunikation“ und „Schlechte Kommunikation“ zu.

Was fördert eine . . .

gute Kommunikation

Eine erfolgreiche Kommunikation braucht eine klare, einfache Sprache und eine positive Stimmung. Das Verhältnis zwischen Hören und Sprechen sollte ausgeglichen sein. Wichtig ist die Bereitschaft, auch einmal die Perspektive des Anderen einzunehmen, Verständnis zu zeigen, zuzuhören, den Gesprächspartner ausreden zu lassen. Eine Haltung gegenseitiger Wertschätzung, Empathie und Aufrichtigkeit trägt zu einer authentischen Kommunikation bei. Ein gutes Gespräch ist auch möglichst konkret und situationsangemessen.

Was fördert eine . . .

schlechte Kommunikation

Wer mit einer konfrontativen Grundstimmung in ein Gespräch geht, nicht richtig zuhört, seine eigene Position kompromisslos verteidigt und dem anderen ins Wort fällt, hat bereits den Grundstein gelegt, dass das Gespräch misslingt. Verstärkt wird dies durch eine ablehnende Körperhaltung, gezeigte Ungeduld, Phrasen, mehrdeutige Begriffe oder Fremdwörter, die nicht erklärt werden. Der Gesprächspartner bekommt kein Feedback, er hat den Eindruck, dass sein Gegenüber nicht die gleiche Sprache spricht und sich wohlmöglich auf einem anderen Planeten befindet.

Wenn wir also beginnen unser eigenes Kommunikationsverhalten zu beobachten und zu hinterfragen – indem wir zum Beispiel nach einer Projektsitzung den Kollegen fragen, wie er mich aus seiner subjektiven Sicht im Bezug auf die Kommunikation gesehen hat – ist dies ein sehr guter Anfang.

Jeder kann an seiner eigenen Kommunikation arbeiten und dazu beitragen, dass die Kommunikation in den Projekten verbessert wird. Denn wenn die Kommunikation schlecht ist, trägt auch jeder einzelne dazu bei. Im Umkehrschluss entsteht gute Kommunikation nur, wenn man sich seiner eigenen Art und der Wirkung seiner Kommunikation bewusst ist und diese in Richtung  „Gute Kommunikation“ lenkt.

Und glauben Sie mir – nichts zu sagen, ist auch Kommunikation!

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