Das Jahr 2009 stand ganz unter dem Einfluss der stärksten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Welche Auswrikungen hatte die Krise auf den Bereich ECM/DMS? Haben Projekte gelitten und/oder hat ECM bei den Unternehmen in der Krise an Bedeutung verloren oder sogar gewonnen?
Wie wird es weiter gehen? Die Zuversicht in der Wirtschaft wächst, aber die Folgen der Rezension sind noch nicht überwunden. Was werden die relevanten Themen des Neuen Jahres sein?
Pentadoc hatte mit deutlicheren Folgen der Wirtschaftskrise für die ECM/DMS-Branche in 2009 gerechnet! Nachdem zu Beginn des Jahres in der von Pentadoc Radar veröffentlichten Studie „Enterprise Content Management im Schatten der Finanzkrise“ gut 1/3 der Befragten geantwortet haben, dass die Wirtschaftskrise dazu führt, dass ECM-Projektvorhaben verschoben bzw. komplett gestoppt werden, freute es uns umso mehr, dass die deutlichen Folgen ausblieben. Dies bestätigte auch unsere jährlich durchgeführte ECM-Herstellerbefragung zur Marktentwicklung, der Market Snapshot.
Dennoch es wurden viele Projekte verschoben oder ganz gestoppt! Trotzdem hat ECM in der Krise nicht an Bedeutung verloren – ganz im Gegenteil! Aus unserer Beratungspraxis kann ich sagen, dass sich gerade wegen der Krise viele unserer Kunden erst Recht für den Start eines ECM-Projektes entschieden haben, um sich so nach der Krise gestärkt gegenüber den Wettbewerbern positionieren zu können. ECM wird durchaus als effizienzsteigerndes Instrument wahrgenommen. Dabei spielten immer wieder die Themen ganzheitliches Input- aber auch Outputmanagement eine wichtige Rolle für die Unternehmen.
In diesen beiden Bereichen, also der zentralisierten Bearbeitung des unternehmensweiten Posteingangs (Papier, Fax, E-Mail) und der unternehmensweiten Bündelung und Überwachung der Ausgangskommunikation zum Kunden, schlummern enorme Potentiale für Effektivitätssteigerungen, Kostensenkungen und Qualitätsverbesserungen im Umgang mit dem Kunden.
Was wird sich in 2010 ändern?
Eine aktuelle Marktstudie von Pentadoc und BARC hat es gezeigt: 65 Prozent der Unternehmen sind noch ohne E-Mail-Management-System! 60 % der aktuellen Nichtanwender planen die Einführung von E-Mail-Management. Auch die Meinung der ECM-Hersteller im Rahmen unseres Market Snapshot bestätigt die hohe Nachfrage. Auch wenn es in der Vergangenheit offensichtlich in den Unternehmen nicht der Fall war, so scheint es, als haben die Unternehmen die großen Chancen eines E-Mail-Managements erkannt: Denn die inhaltliche Relevanz einer E-Mail steht dem typischen Geschäftsbrief in der Regel nicht mehr nach und birgt besonders hinsichtlich von Prozessverbesserungen vielversprechende Potentiale.
Als Konsequenz der aktuellen Situation bei unseren Kunden und den Studien aus dem Bereich Pentadoc Radar können für 2010 aus unserer Sicht vier Fokus-Themen für Anwendungsunternehmen identifiziert werden:
- E-Mail-Management
- Ganzheitliches Input- und Outputmanagement
- Die elektronische Akte, als Bindeglied zu den Fachverfahren
- Effiziente Prozesse durch Geschäftsprozessoptimierung (BPM).
Links zum Beitrag:
- Studie Enterprise Content Management im Schatten der Finanzkrise
- Marktstudie – Entwicklung im Bereich E-Mail-Management
Author: Guido Schmitz


Monday, February 6th at 12:20




Bernhard Bachinger Gott sei Dank bin ich nicht aus Zucker...
Thursday, January 26th at 19:46