DMS/ECM klar im Fokus gesetzlicher Krankenversicherungen

Branchenstudie von Pentadoc Radar bestätigt: Viele Kassen haben die Potentiale von Informationsmanagement erkannt

Knapp 70% der gesetzlichen Krankenkassen setzen bereits DMS ein. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der späten Archivierung und der Formularlesung. Besonders die elektronische Posteingangsbearbeitung sowie Lösungen zur Prozessautomation werden als nächste Projektschritte favorisiert. Knapp 40 % der Befragten sehen DMS bzw. ECM als absolut notwendig an, um in der aktuellen Wettbewerbssituation zu bestehen.

Studie Gesundheitswesen
Studie Gesundheitswesen

Die gesetzlichen Krankenversicherungen befinden sich durch die aktuellen Anforderungen der andauernden Gesundheitsreform in einem starken Wandel. So muss die Krankenkasse von heute vor allem um schlanke und effiziente Organisationseinheiten bemüht sein – eine Grundvoraussetzung, um notwendige Handlungsspielräume zu schaffen und diese auch zu nutzen. Betrachtet man die maßgeblichen organisatorischen Anforderungen, denen gesetzliche Kassen aktuell gegenüberstehen, so haben sie eines gemeinsam: Die zentralen Herausforderungen sind nur mit innovativen Ansätzen und Lösungen aus dem Informationsmanagement realisierbar.

Doch wie sieht die Branche selbst die bestehenden Anforderungen?

Zweifelsfrei scheint man hier die Zeichen der Zeit erkannt zu haben – und zwar sogar schon sehr früh . Denn besonders in den klassischen DMS-Funktionsbereichen, wie etwa der elektronischen Archivierung, hat das gesetzliche Krankenkassenumfeld im Vergleich zu anderen Branchen schon eine Vorreiterrolle eingenommen. Und so ist aktuell davon auszugehen, dass knapp 70 % der gesetzlichen Krankenkassen bereits DMS zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen sowie zur Unterstützung der Prozesssteuerung einsetzen.

Auf dem Weg zu einem Informationsmanagement, das deutliche Kosteneinsparungen ermöglicht und eine hohe Prozesseffizienz verspricht, sind viele Kassen jedoch noch weit vom Ziel entfernt.

“Was aktuell fast durchgängig fehlt, ist die Erschließung von „spürbaren“ Prozesseffizienzen“, so Joachim Adam, Vorstand der Pentadoc AG. „Das eigentliche Prozessmanagement muss mit DMS im Sinne der optimalen Ausschöpfung der vorhandenen Potentiale verheiratet werden“.

Umso erfreulicher ist es jedoch, dass tatsächlich alle befragten Krankenkassen die Notwendigkeit von DMS bzw. ECM erkannt haben und entsprechende Projektvorhaben auch im Rahmen – oder besonders wegen – den erforderlichen Konsequenzen aus der Gesundheitsreform unbeirrt weiter verfolgen möchten. Und so stehen in weiteren Ausbaustufen bei fast 87 % der Befragten besonders die Einführung von Workflow-Systemen zur Prozessautomation, Lösungen zur automatisierten Posteingangsbearbeitung sowie Systeme zur E-Mail-Archivierung im Fokus.

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