Bereits in einigen letzten Blog-Beiträgen berichteten wir über aktuelle Marktprognosen, denen zufolge im kommenden Jahr von einem leichten Wachstum der IT-Branche ausgegangen wird. Wie bereits dargestellt, dürften besonders unterschiedliche Branchen und Technologiethemen Auswirkungen auf die untschiedlichen Entwicklungen der einzelnen IT-Segmente haben. Ganz konkret hat sich damit nun die Marktanalyse- und Strategieberatung, Pierre Audoin Consultants, in einer aktuellen Analyse auseinander gesetzt.
Demnach wurde die Fertigungsindustrie am härstesten von der internationalen Finanzkrise getroffen. Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung für 2010 wider. Es ist davon auszugehen, das Fertigungsunternehmen im laufenden Jahr vor allem auf kurzfristige Einsparungen setzen. Im Fokus stehen laut PAC besonders Konsolidierungen und Anpassungen von Outsourcing-Verträgen.
Eine Erholung des am meisten getroffenen Marktes wird somit erst für die zweite Jahreshälfte erwartet. Aus dem ECM-Bereich könnten vor allem ERP, CRM sowie Collaboration die Themen sein, die am meisten nachgt werden, da hiermit eine Unterstützung des After-Sales-Service bezweckt wird.
Doch auch in weiteren Branchen ergeben sich laut der aktuellen Erhebung spezielle ECM-Potentiale:
Bankensektor – Grundsätzlich konnte die Branche von der frühzeitigen Erholung der Aktienmärkte profitieren. Vor allem Compliance-Themen sowie CRM dürften eine Rolle spielen.
Versicherungssektor – Die Umsätze blieben verhältnismäßig stabil. Besonders die Mulitchannel-Integration sowie CRM versprechen besondere Potentiale.
Telekommunikation - Die Branche steht nach wie vor unter einem hohen Preisdruck. Im Rahmen der Entwicklung neuer Mehrwertdienste dürfte aber auch Web 2.0 noch mehr an Bedeutung gewinnen.
Aber auch Branchen mit nicht direkt ECM-spezifischen Themen, wie beispielsweise der Energiewirtschaft, haben im Rahmen von Unbundling, Smart Grids und Smart Metering hohe Anforderung an Informationsmanagement.
Somit gilt es auch in 2010, die passenden Themen individuell zu adressieren.
Alle Informationen zur aktuellen Analyse der PAC erhalten Sie unter:
https://www.pac-online.com/pac/pac/live/pac_world/home/index.html
Author: Christoph Tylla



5. April 2012 at 00:20
18. Februar 2012 at 12:33




Gemeint sind vor allem kurzfristig zu realisierende Einsparungen. Hierunter fallen beispielsweise die von PAC angenommenen Konsolidierungen bzw. Anpassungen von Outsourcing-Verträgen. Bestehende Kosten können kurzfristig (< 1 Jahr) gesenkt und Einsparungen somit unmittelbar gesteigert werden. Anders sähe es bei umfassenden ECM-Projekten aus. Hier wäre unter Umständen ein noch deutlich höherer strategischer und finanzieller Nutzen möglich, diese jedoch auch erst in einer deutlich längeren Umsetzungsphase realisierbar.
“Es ist davon auszugehen, das Fertigungsunternehmen im laufenden Jahr vor allem auf kurzfristige Einsparungen setzen” – was meinst du damit?